Buch: Steve Krug, "Don't make me think!" (2)
Kofferraum-Test
Im Kofferraum-Test-Abschnitt geht es ums Design einer Website. Im Test
stellt man sich vor, dass man mit verbundenen Augen im Kofferraum
eines Wagens eingesperrt ist, damit eine Zeit lang herumgefahren und
irgendwo tief Innen in einer Website ausgesetzt wird. Jetzt geht es
darum ohne zu zögern Fragen wie:
- Welche Site ist das hier?
- Auf welcher Seite bin ich gerade?
Überraschung: Das Original ist besser
Schön ist dabei, dass für eine Site auch ein Beispiel dabei es, bei
der er annahm, dass seine Idee zur Seitengestaltung besser ist und dann
nach der Umsetzung überrascht bemerkt hat, dass das Original doch die
(für ihn) bessere Lösung darstellt.
Slogans, Navigation
Zum Design wird in diesem Abschnitt zudem näher auf die
Bereiche Slogans (Tagline), Navigation,
Raumvergrößerung durch Rollovers und Pulldown-Menüs eingegangen.
Alle Web-User sind einzigartig
Sehr schön dann das Kapitel 8, in dem aufgezeigt wird wie unterschiedlich
die Vorstellungen und Vorlieben von Managern, Entwicklern und Designern
von einer Site sind und zu welchen Problemen dies in einem Entwickler-Team
führen kann, weil jeder halt was anderes mag. Genau wie die User im Netz:
Alle Web-User sind einzigartig, und die gesamte Nutzung des Web ist im Grunde willkürlich und individualistisch. (S. 136)
Usability-Tests
Womit dann auf die letzten drei Kapitel übergeleitet wird, in denen
es darum geht, was warum wie getestet werden soll, weil es zur nachfolgende
Frage zu geliebten oder gehassten Pulldown-Menüs und ähnlichen (ich mag Flash,
ich hasse Flash) nur die eine Antwortmöglichkeit gibt:
Schafft dieses Pulldown mit diesen Auswahlmöglichkeiten und dieser Wortwahl in diesem Kontext auf dieser Seite für die meisten Leute, die wahrscheinlich diese Site nutzen werden, eine gute Erfahrung?Und es gibt nur einen Weg, um diese Art von Fragen zu beantworten: Tests. (S. 137)
