Links: Ägypten, Jemen, Libyen, Syrien
Links auf Nachrichten zu Ägypten, Jemen, Libyen und Syrien.
Nachrichten
- 'Chronologie: Die Proteste gegen "Die Unschuld der Muslime"', 17-Sep-2012, tagesschau.de
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Seit der Veröffentlichung des islamfeindlichen Films "Die Unschuld der Muslime" gibt es in der muslimischen Welt eine Welle des Protests gegen die USA. Die Proteste begannen in der vergangenen Woche in Kairo und weiteten sich seither auf viele weitere muslimische Länder aus. Ein Überblick.
- "Anti-Islam-Film: Empörung über Mohammed-Video nimmt zu", 13-Sep-2012, ZEIT ONLINE
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Jemen, Ägypten, Libyen, Sudan, Gaza: In immer mehr muslimischen Ländern greifen wütende Demonstranten US-Einrichtungen an. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt.
- Raniah Salloum, "Mohammed-Film: Wovon Extremisten profitieren können", 15-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Der Mohammed-Film hat im Nahen Osten Wut und Hass gesät. Nutznießer der Krawalle sind die Extremisten in der Region, die mit der Empörung über das YouTube-Video Anhänger mobilisieren. Al-Qaida hat in einem Video dazu aufgerufen, weitere Botschaften zu attackieren.
- "Deutsche Muslime reagieren ruhig auf Provokation durch Mohammed-Video", 14-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Gebete statt Gewalt: Die Muslime in Deutschland reagieren besonnen auf die Provokation durch das Anti-Mohammed-Video. Sie verurteilen Extremisten, die die Situation instrumentalisieren. Innenminister Friedrich warnte rechte Gruppen, die den Film in Berlin zeigen wollen.
- Andrea Nüsse, "Angriff auf Botschaften: Das ist nicht die arabische Revolution", 14-Sep-2012, ZEIT ONLINE
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Die Demonstranten vor den US-Botschaften sind nicht die gleichen wie während der Revolution auf dem Tahrir-Platz. In den arabischen Staaten fehlt noch die Balance.
- Ernst A. Grandits, Samir Nasr, "Wie ein billiges Machwerk eine Region entflammt", 14-Sep-2012, 3sat
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Kairo am Tag der Freitagsgebete - und wieder gibt es Ausschreitungen in der Nähe der US-Botschaft. Angeblich geht es um Proteste gegen einen islamfeindlichen Film: "Die Unschuld der Muslime", ein dubioses Video. Wir haben darüber mit dem Regisseur Samir Nasr gesprochen.
(Video: 6:14 Min.)- Christoph Sydow, "Pro Deutschland erregt Aufsehen mit Provokationen und Mohammed-Video", 17-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Provokation um jeden Preis: Eine rechtsextreme Splitterpartei will das antiislamische Mohammed-Video in Deutschland öffentlich aufführen. Kanzlerin Merkel lehnt das ab - die Behörden prüfen ein Verbot. Rechtlich wäre das wohl durchsetzbar.
- "Das Netzwerk hinter dem Mohammed-Film", 17-Sep-2012, derStandard.at
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Ein verurteilter Betrüger, eine christliche NGO, ein Versicherungsvertreter, ein Prediger und ein Porno-Regisseur: Wer hinter "The Innocence of Muslims" steckt
Ägypten
- "Prozess gegen Ägyptens Ex-Premier Schafik wegen Korruption", 11-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Ein Gericht in Ägypten hat Anklage gegen den unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Ahmed Schafik erhoben. Ihm wird geworfen, Land verbilligt an zwei Söhne von Ex-Machthaber Mubarak verkauft zu haben. Schafik hat das Land verlassen.
- "EU will Ägypten mit weiteren Millionenhilfen unterstützen", 13-Sep-2012, NZZ.ch
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Die Europäische Union stellt Ägypten für den Aufbau einer stabilen Demokratie und eine stabilere Wirtschaft eine halbe Milliarde Euro in Aussicht. Ägyptens Staatspräsident Mohammed Mursi erhielt diese Zusage am Donnerstag bei seinem Besuch in Brüssel.
- Ralf Neukirch, Holger Stark, "U-Boot-Deal mit Ägypten: Israel ringt Merkel Zugeständnisse ab", 11-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Der geplante Verkauf zweier deutscher U-Boote an Ägypten belastet das deutsch-israelische Verhältnis. Nun reagiert Kanzlerin Merkel. Der Bundessicherheitsrat soll sich noch einmal mit dem Deal befassen.
Jemen
- "Jemen: Mehrere Tote bei Anschlag auf Verteidigungsminister", 11-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Es war bereits der dritte Versuch innerhalb weniger Monate: Jemens Verteidigungsminister Mohammed Nasser Ahmed ist erneut Ziel eines Attentats geworden. Eine Bombe traf seine Wagenkolonne. Der Generalmajor überlebte, mehrere seiner Leibwächter und Passanten kamen ums Leben.
Libyen
- "Demonstranten stürmen US-Konsulate in Bengasi und Kairo - ein Toter", 12-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Ein Film über den Propheten Mohammed hat heftige anti-amerikanische Ausschreitungen in Ägypten und Libyen ausgelöst: Demonstranten halten ihn für islamfeindlich, in der Nacht attackierten sie die US-Botschaft in Kairo und das Konsulat in Bengasi. Ein Amerikaner wurde dabei erschossen.
- "Libyen: Islamisten töten offenbar US-Botschafter in Bengasi", 12-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Bei den Attacken auf US-Vertretungen in Libyen und Ägypten hat es mehrere Tote gegeben. Unter den Opfern befindet sich auch der US-Botschafter in Bengasi. Präsident Obama kündigt an, weltweit die Sicherheitsvorkehrungen an amerikanischen Vertretungen zu erhöhen.
- "Der Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi dauerte vier Stunden", 13-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Immer mehr Details werden über den Anschlag auf das US-Konsulat in Bengasi bekannt. Mehr als vier Stunden brauchten die Sicherheitskräfte, um die Angreifer zu vertreiben, berichten Beamte des Außenministeriums in Washington. Erst mit Hilfe Libyens brachten sie die Lage wieder unter Kontrolle.
- "Attacke auf libysche US-Botschaft war offenbar nicht geplant", 14-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Erst war von einem gezielten Racheakt die Rede. Jetzt gibt die Regierung in Washington bekannt, dass die Attacke auf das US-Konsulat in Bengasi mit vier Toten offenbar doch nicht vorausgeplant war. Bei der Trauerfeier für die Opfer versprach US-Präsident Obama, die Täter zur Verantwortung zu ziehen.
- Stefan Binder, "Libyen: Mühsame Suche nach den Hintermännern", 17-Sep-2012, derStandard.at
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Im nachrevolutionären Chaos formierten sich zahlreiche gut bewaffnete jihadistische Gruppierungen - Eine Spurensuche
- "20 US-Drohnen kreisen über Libyen", 17-Sep-2012, derStandard.at
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Angeblich Suche nach Mörder des Botschaftsanschlages von Benghazi
Syrien
- "Bürgerkrieg in Syrien: Ban Ki Moon fordert Bestrafung aller Kriegsverbrechen", 10-Sep-2012, ZEIT ONLINE
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In Syrien setzten beide Seiten auf Gewalt statt Dialog, kritisiert UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Er will alle für Kriegsverbrechen Verantwortliche vor Gericht bringen.
- "Uno-Bericht zu Syrien: Islamisten drängen Rebellen zu radikalerem Kurs", 17-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Die Anzahl der Kriegsverbrechen in Syrien steigt offenbar dramatisch. Die Uno hat eine zweite Geheimliste mit mutmaßlichen Tätern zusammengestellt. Erstmals warnen die Ermittler nun auch vor dem wachsenden Einfluss von Islamisten, die Rebellen systematisch radikalisieren.
- Cécile Schortmann, Navid Kermani, "Die Lage in Syrien", 17-Sep-2012, 3sat
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In Syrien spitzt sich die Lage weiter zu. Weitet sich der Bürgerkrieg immer mehr zum Religionskrieg aus? Der Schriftsteller und Islamwissenschaftler Navid Kermani war Anfang September 2012 eine Woche lang für die "Zeit" in Syrien unterwegs. Wir haben mit ihm gesprochen.
(Video: 6:43 Min.)- "Über 100 Tote während Brahimis Besuchs", 16-Sep-2012, NZZ.ch
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Der internationale Sondergesandte Lakhdar Brahimi hat Syrien am Sonntag wieder verlassen, die Kämpfe im Land toben unvermindert weiter. Mehr als 100 Personen kamen gemäss Aktivisten am Wochenende ums Leben.
- Stefan Binder, "Endstation Wüste: Die Situation der 250.000 syrischen Flüchtlinge", 13-Sep-2012, derStandard.at
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Zuletzt stieg die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien dramatisch - Den Helfern geht das Geld aus
- Florian Gossy, "Infografik zum Flüchtlingsstrom", 13-Sep-2012, derStandard.at
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Je länger der Bürgerkrieg in Syrien andauert, desto größer wird der Flüchtlingsstrom. Waren Anfang des Jahres erst knapp 20.000 Menschen aus Syrien als Flüchtlinge im Ausland registriert, so sind es mittlerweile bereits knapp 200.000 die bei der UNHCR als Flüchtlinge registriert waren, tausende warten noch auf ihre Registrierung. Die größte Zahl an Syrern flüchtete in die Türkei: Bisher wurden rund 80.000 Personen als Flüchtlinge registriert.
- "Bürgerkrieg: Irans Revolutionswächter in Syrien im Einsatz", 16-Sep-2012, SPIEGEL ONLINE
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Iranische Elitesoldaten sind in Syrien im Einsatz. Was lange Zeit vermutet wurde, hat die Regierung in Teheran nun offiziell bestätigt. Allerdings seien die Revolutionswächter nur als Berater und Finanzhelfer tätig - doch dabei müsse es nicht bleiben.
