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Dienstag, 06. September 2011

Links: Ägypten, Jemen, Jordanien, Libyen, Syrien

Links zu den Protesten in der Arabischen Welt.

Proteste in der Arabischen Welt

"Rüstung: Arabische Aufstände lassen britische Waffenexporte boomen", 29-Aug-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Die Regime in Nordafrika und Nahost kämpfen gegen Revolten - und setzen dabei auch auf Waffen "made in the UK". Laut einem Bericht der "Times" schnellte der britische Rüstungsexport in die Region zuletzt deutlich in die Höhe.

Ägypten

"Mubarak-Prozess: Ranghoher Polizist bestreitet Schießbefehl", 05-Sep-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Von einem Schießbefehl auf Demonstranten will ein ranghoher Polizist nichts gewusst haben. Am dritten Tag des historischen Prozesses gegen Mubarak sagten erstmals Führungskräfte der Polizei aus. Zuvor waren Gegner und Unterstützer des Ex-Präsidenten aufeinander losgegangen.

Jemen

"Protestwelle im Jemen: Zehntausende demonstrieren gegen Präsident Salih", 30-Aug-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Die Ankündigung von Neuwahlen kann die Jemeniten nicht beruhigen: Wieder sind Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um den Rücktritt von Präsident Salih zu fordern. Der hatte aus dem Exil Wahlen noch in diesem Jahr versprochen.

"Hunderttausende gegen Saleh", 05-Sep-2011, NZZ Online

Zitat: In Jemen haben Hunderttausende von Menschen gegen Präsident Saleh protestiert. Sie forderten seinen Rücktritt. Grosse Demonstrationen gab es in der Hauptstadt Sanaa und in Taiz, der zweitgrössten Stadt des Landes.

Jordanien

"Muslimbruderschaft will Jordanien reformieren", 28-Aug-2011, NZZ Online

Zitat: Die stärkste Oppositionskraft in Jordanien, die islamische Muslimbruderschaft, will die Macht von König Abdullah II. beschneiden. Ausserdem wollen die Muslimbrüder die Mitglieder des Oberhauses direkt vom Volk wählen lassen.

Libyen

"Libyen-Krieg: Rebellen sprechen von 50.000 Toten", 31-Aug-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Es sind dramatische Zahlen: Während der Kämpfe in Libyen sollen nach Angaben der Rebellen Zehntausende Menschen getötet worden sein. Angesichts des Leids fordert die Uno ein schnelles Handeln der internationalen Gemeinschaft - Frankreich fordert auch deutsche Hilfe ein.

Tomas Avenarius, "Krieg in Libyen -- Folter hinter Gittern", 31-Aug-2011, sueddeutsche.de

Zitat: Drohungen, Prügel, Todesangst: In den Gefängniszellen der gestürzten libyschen Regierung erlebten Regime-Gegner Schreckliches. Menschenrechtsorganisationen und Vertreter der neuen Regierung befürchten nun, dass in Tripolis demnächst noch mehrere Massengräber mit Opfern von Massenhinrichtungen gefunden werden.

Martin Gehlen, 'Interview mit Libyens Vizepremier: "Alle entlassen, die Blut an den Händen haben"', 27-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Kein Land wird Gadhafi Asyl gewähren, sagt der Vizepremier der libyschen Übergangsregierung. Wer sich schuldig gemacht hat, dürfe im neuen System keine Rolle spielen.

Ayad Al-Ani, "Nach dem Umsturz: Libyen muss unabhängig vom Öl werden", 29-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Die Diktatur Muammar al-Gadhafis geht zu Ende. Der Krieg gegen den Machthaber hat das Land ökonomisch geschwächt. Wie kommt es wieder auf die Beine?

Tomas Avenarius, "Nach dem Sturz Gaddafis -- Wie die Macht der Islamisten in Libyen wächst", 02-Sep-2011, sueddeutsche.de

Zitat: Wer bestimmt die Zukunft Libyens? Die Anführer des Aufstandes müssen aufpassen, dass sie die gerade errungene Macht nicht wieder verlieren. Denn seit dem Sturz des Gaddafi-Regimes gewinnen muslimische Kämpfer an Einfluss - Militärchef in der Hauptstadt ist sogar ein früherer Al-Qaida-Terrorist.

"Libyscher Rebellenführer mit islamistischer Vergangenheit", 04-Sep-2011, NZZ Online

Zitat: bdelhakim Belhaj ist der neue Held des libyschen Umsturzes. Er ist der Mann, der die Tripolis-Brigade anführte. Jenen Kampfverband, der die Residenz des langjährigen Machthabers Muammar al-Ghadhafi in der Hauptstadt einnahm, das Zentrum der Macht sozusagen. Doch Belhaj war einst auch der Anführer einer extremistischen Islamistengruppe und wurde nach eigenen Aussagen in einem Geheimgefängnis von CIA-Agenten gefoltert.

Martin Gehlen, "Sturm auf Tripolis: Kommandozentrale im Wohnzimmer", 01-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Die Befreiung der libyschen Hauptstadt war ein logistisches Meisterwerk. Fünf Männer bereiteten den Tag X vor - in einem Wohnzimmer in Tripolis.

Matteo Fagotto, "Libyen: Durst und Freiheit", 01-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Ein junges Mädchen tötete Rebellen, ein Ingenieur verteilt Reis und Nudeln, ein Professor fürchtet die Extremisten -- Szenen aus Tripolis

Martin Gehlen, "Libyen-Krieg: Der libysche Rebell vom Prenzlauer Berg", 31-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Omar al Bariki ist Student und lebt in Berlin. Als sein Bruder von Gadhafis Schergen erschossen wird, zieht er in den Krieg. Martin Gehlen hat ihn in Tripolis getroffen.

Jan Roß, "Libyen-Einsatz: Der Weg ist frei", 28-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Trotz aller Warnungen war die militärische Intervention in Libyen erfolgreich. Und sie hat die arabische Welt nicht gegen den Westen aufgebracht.

Ulrich Ladurner, "Gefährlicher Jubel", 30-Aug-2011, Post von unterwegs

Zitat: Der Krieg in Libyen wird sich lange ohne Ergebnis hinziehen, die Nato wird im libyschen Treibsand versinken: Das waren Gründe, eine Intervention in Libyen skeptisch zu sehen oder sie auch abzulehnen.

Josef Joffe, "Libyen: Und nach dem Sieg?", 26-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Libyen ist ein Glücks-, kein Präzedenzfall. Die Nato war am Limit. Von Josef Joffe

Volker Perthes, "Nato-Einsatz in Libyen -- Offene Unterstützung und heimliche Hilfe", 27-Aug-2011, sueddeutsche.de

Zitat: Das UN-Mandat für den Einsatz in Libyen hat die Nato überschritten. Das Bündnis erfüllte damit nicht nur die Erwartungen der Rebellen, sondern auch die der arabischen Öffentlichkeit. Doch wie es jetzt in Libyen weitergeht, entscheiden die Libyer selbst.

Thomas Darnstädt, "Libyen-Einsatz und Völkerrecht: Glückwunsch, Nato! Aber bitte leise jubeln", 31-Aug-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Die Uno-Charta verbietet Gewalt unter Staaten. In Libyen hat die Weltgemeinschaft eine Ausnahme gemacht - zum Schutz der Zivilbevölkerung. Mit der Beseitigung des Gaddafi-Regimes hat die Nato die Resolution des Sicherheitsrats sehr großzügig ausgelegt - und einen Präzedenzfall geschaffen.

"Kampf gegen Gaddafi: Nato will Libyen-Einsatz zügig beenden", 05-Sep-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Wie lange dauert der Krieg in Libyen noch? Die Nato jedenfalls will ihren Einsatz laut Generalsekretär Rasmussen möglichst schnell beenden. Doch zuerst müssen sich die letzten Gaddafi-Kämpfer ergeben, der Übergangsrat hat ihnen nun ein Ultimatum gestellt.

Gero von Randow, "Umbrüche in Nordafrika: Algeriens Problem mit dem neuen Libyen", 30-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Sie erkennt den Rebellenrat nicht an und nimmt die Gadhafi-Familie auf: Algeriens Regierung gerät in einen Streit mit dem neuen Libyen -- und dem Westen.

Rudolph Chimelli, "Libyen nach Gaddafis Sturz -- Eitel Freude in Iran", 29-Aug-2011, sueddeutsche.de

Zitat: Mit der Aufnahme von Gaddafis Sippe provoziert Algerien die neue Übergangsregierung in Libyen. Die Rebellen schimpfen in Richtung Algier und danken einem anderen Nachbarland: Sie räumen ein, dass neben der Nato auch der Sudan im Kampf gegen Gaddafi half - das Regime des mutmaßlichen Völkermörders Omar al-Baschir.

"Libyen-Konflikt: Rebellen stellen Gadhafi-Anhängern Ultimatum", 30-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Seit Tagen verhandeln die libyschen Rebellen mit Gadhafi-Anhängern in Sirte und Sebha. Nun setzten sie den Regimetreuen eine Frist bis Samstag.

"Libyen: Rebellen verlängern angeblich Ultimatum für Gadhafi", 01-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Gadhafis Truppen sollen eine weitere Woche Zeit haben, Sirte kampflos an den Nationalen Übergangsrat zu übergeben. Gadhafi sagte, er werde sich "niemals ergeben"

"Libyen: Gadhafis Frau und drei Kinder nach Algerien ausgereist", 29-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Familienmitglieder des langjährigen libyschen Machthabers Gadhafi haben sich nach Algerien abgesetzt. Der Aufenthaltsort von Gadhafi selbst ist weiter unbekannt.

"Libyen: Streit entbrennt zwischen Gaddafi-Söhnen", 01-Sep-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Jahrelang herrschte die Gaddafi-Familie über Libyen - nach dem Ende des Regimes zerfällt der Clan. Sohn Saif al-Islam ruft zum Zermürbungskrieg gegen die Rebellen auf, sein Bruder Saadi aber will sich ergeben. Vom Despoten selbst fehlt jede Spur: Er soll versucht haben, sich nach Algerien abzusetzen.

"Audiobotschaft: Gaddafi ruft zum Guerilla-Krieg auf", 02-Sep-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Der untergetauchte libysche Ex-Diktator Gaddafi gibt nicht auf. Innerhalb weniger Stunden veröffentlichte er zwei Audiobotschaften - und zeigte sich dabei nach wie vor kämpferisch.

"Offensive in Libyen: Rebellen umzingeln Gaddafi-Hochburg", 04-Sep-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Dem libyschen Despoten und seinen Getreuen gehen die Optionen aus: Die Rebellen haben die Wüstenstadt Bani Walid umzingelt, die Bewohner eine Kapitulation verweigert. Nun wollen die Aufständischen den Ort stürmen - auf der Suche nach dem letzten Schlupfloch von Muammar al-Gaddafi.

"Libyen: Rebellen befürchten Massaker in Bani Walid", 05-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Der Angriff auf eine der letzten Hochburgen der Gadhafi-Loyalen steht bevor. Die Rebellen befürchten, dass Zivilisten als Schutzschilde missbraucht werden könnten.

"MI6 und CIA in Libyen: Libyscher Kommandeur fordert Entschuldigung", 05-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Die westlichen Geheimdienste CIA und MI6 sollen in Libyen unter Gadhafi gefoltert haben. Jetzt erwägt ein ehemaliger Häftling gegen die USA und Großbritannien zu klagen.

Yassin Musharbash, "Libyscher Geheimdienst: Gaddafi ließ Rebellen-Chefs ausspionieren", 02-Sep-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Brisanter Fund in Libyen: Im Geheimdienst-Hauptquartier haben Mitarbeiter des arabischen TV-Senders Al-Dschasira Hinweise entdeckt, dass Gaddafi-Agenten die Rebellen-Bewegung infiltriert hatten. Die Spione verrieten Waffenlager und schlugen Attentate auf wichtige Aufständische vor.

"Waffen in Libyen: Deutsche Sturmgewehre in Libyen lassen Verantwortliche rätseln", 31-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Rebellen haben offenbar G-36-Sturmgewehre aus deutscher Produktion von Gadhafis Armee erbeutet. Die Bundesregierung will dies prüfen, der Hersteller stellte Strafanzeige.

"Warme Worte aus Washington: Obama lobt Deutschlands Libyen-Politik", 05-Sep-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Von der Bundesregierung beim Libyen-Einsatz düpiert? Ach was! US-Präsident Obama zeigt sich jetzt "sehr zufrieden" mit Deutschlands Rolle in dem Konflikt. Alllerdings verknüpft er sein Lob mit Forderungen: Er erinnert Kanzlerin Merkel an ihre Versprechen für den Wiederaufbau.

Syrien

Fabian Reinbold, "ai-Bericht zu Syrien: Foltermorde in Assads Gefängnissen", 30-Aug-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Ihre Leichen wiesen Verbrennungen auf, Spuren von Elektroschocks, Stichwunden: Seit Beginn des Protests gegen Assad sind 88 Demonstranten in syrischen Gefängnissen umgekommen, berichtet Amnesty International - viele nach Folter und Misshandlungen. Das jüngste Opfer war 13 Jahre alt.

Muhammad, "Syrien: Assads Regime will den Glaubenskrieg", 29-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Syriens Führung versucht, die religiösen Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, schreibt Muhammed, einer der Aktivisten in Aleppo. Er will mehr Druck aus dem Ausland.

Frida Thurm, 'Proteste in Syrien: "Wir sind die, die mit ihrem Leben bezahlen"', 02-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Muhammad ist ein 20-jähriger Student aus Aleppo. Im Interview erzählt er, wie sein Leben zwischen Demos, Uni und der Angst vor Assads Milizen aussieht.

Razan Zeitouneh, "Aufstand in Syrien: Bitte keine Luftangriffe!", 03-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Noch ist Syriens Regime stabil. Doch der Protest erreicht die Vororte der Hauptstadt. Ein Bericht aus dem Untergrund

Melanie Staudinger, "Syrer in München -- Bangen um die Familie", 05-Sep-2011, sueddeutsche.de

Zitat: In ihrer Heimat geht das Regime brutal gegen Menschen vor, die für Demokratie und Freiheit demonstrieren. In München gehen deshalb immer mehr Syrer auf die Straße - in der Sorge, dass sie dadurch vielleicht ihre Angehörigen daheim in Gefahr bringen.

Stefan Reis Schweizer, André Bank, "«Syrien könnte den iranischen Weg gehen»", 31-Aug-2011, NZZ Online

Zitat: Berichte über blutige Repression und vage Reformversprechen von Präsident Asad bestimmen seit Monaten das Bild von Syrien. Asad könnte dies durchaus politisch überleben, sagt Syrien-Experte André Bank mit Verweis auf Iran.

Matthias Kolb, "Einfluss des Westens auf Syrien -- Instrumente mit begrenzter Wirkung", 02-Sep-2011, sueddeutsche.de

Zitat: Ist Assad mit den gleichen Waffen zu schlagen wie Gaddafi? Ein Militäreinsatz gegen das syrische Regime, das die Opposition brutal niederschlagen lässt, gilt als zu teuer und zu riskant. Vielmehr setzt der Westen auf Wirtschaftssanktionen, moralische Appelle und gute Geheimdienstarbeit. Doch das wird Assad wenig beeindrucken.

"Sanktionen: EU einigt sich auf Ölembargo gegen Syrien", 29-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Syrien braucht das Ölgeld aus Europa -- es macht bis zu einem Drittel seiner Staatseinkünfte aus. Die EU will diese Einnahmequelle jetzt verschließen.

"Unruhen in Syrien -- EU bereitet Öl-Embargo gegen Syrien vor", 29-Aug-2011, sueddeutsche.de

Zitat: Es wird einsam um Syriens Machthaber Baschar al-Assad. Ein Öl-Embargo der EU steht unmittelbar bevor. Die Führung der Türkei, ihrem Nachbarland lange Zeit wohlgesonnen, hat dem Despoten in Damaskus das Vertrauen entzogen. Und in Syrien selbst wenden sich einflussreiche Geschäftsleute von ihm ab.

"Syrien: USA verschärfen Sanktionen gegen Assad-Regime", 30-Aug-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Dutzende syrische Firmen und Regierungsvertreter stehen bereits auf der Sanktionsliste der USA. Jetzt kommen weitere hochrangige Beamte hinzu, darunter der Außenminister des Krisenstaates.

"Syrien: EU will Druck auf Assad erhöhen", 03-Sep-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Das Ölembargo gegen Syrien war nur der erste Schritt. "Wenn es keinen Regimewechsel gibt, werden wir den Druck verstärken müssen", sagte Frankreichs Außenminister Juppé.

"Russland steht weiter stramm an Asads Seite", 03-Sep-2011, NZZ Online

Zitat: Russland hat das von der EU verkündete Öl- Embargo gegen Syrien kritisiert. Russlands Reaktion unterstreicht, wie gespalten die internationale Gemeinschaft mit der gewaltsamen Unterdrückung der Proteste gegen Asad umgeht.

"Syrien verweigert drei Oppositionellen die Ausreise", 28-Aug-2011, NZZ Online

Zitat: Vor einem geplanten Fernsehauftritt im Libanon haben die syrischen Behörden am Sonntag drei prominenten Oppositionellen die Ausreise verweigert. Michel Kilo, Loaj Hussein und Fajes Sara wollten in dem Nachbarstaat an einer TV-Diskussion teilnehmen. An der Grenze seien sie am Verlassen des Landes gehindert worden, erklärte Hussein.

"Syrien: Assad lässt zum Ende des Ramadan schießen", 30-Aug-2011, ZEIT ONLINE

Zitat: Ungeachtet der Vorbereitungen auf Feierlichkeiten zum Ramadanfest haben syrische Sicherheitskräfte auf Menschen geschossen. Es gab Tote und Verletzte.

"Asad ist zunehmend isoliert", 31-Aug-2011, NZZ Online

Zitat: Die syrische Führung droht mit dem unvermindert brutalen Vorgehen gegen Oppositionelle auch ihre letzten Verbündeten Russland und Iran zu verlieren. Der Nachrichtensender al-Arabiya berichtete am Mittwoch, iranische Diplomaten hätten kürzlich in Paris syrische Oppositionelle getroffen.

"Heftige Kämpfe nahe der syrisch-irakischen Grenze", 01-Sep-2011, NZZ Online

Zitat: Das syrische Regime zeigt laut Angaben der Opposition Auflösungserscheinungen. Die Protestbewegung meldete heftige Kämpfe zwischen desertierten Soldaten und Angehörigen einer Regierungsmiliz in der Stadt Dair as-Saur nahe der irakischen Grenze.

"Die Arabische Liga will an Damaskus appellieren", 04-Sep-2011, NZZ Online

Zitat: Der Generalsekretär der Arabischen Liga, al-Arabi, hat angekündigt, er werde wahrscheinlich in der neuen Woche nach Syrien reisen. IKRK-Präsident Kellenberger will sich bei einem Besuch um Zugang der Organisation zu den Gefängnissen im Land bemühen. Sicherheitskräfte töteten nach Oppositionsangaben mindestens acht Zivilisten.

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