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Sonntag, 14. August 2011

Links: Donald Knuth, IVW, SIM-Karten, 4 x Klarnamen

8 Links u.a. Interview mit Donald Knuth -- Kristian Köhntopp, 'IVW jetzt "datenschutzkonform" (Updated)' -- Jörg Thoma, "SIM-Karten: Die Blackbox im Mobiltelefon" -- Dieter Petereit, "Deutsche Blogger rebellieren gegen Klarnamenzwang in Googles sozialem Netzwerk" -- Jillan York, "Gute Gründe für Pseudonyme".

Justin Richards, Donald Knuth, "The Art of Computer Programming", Jun-2011, bcs

Donald Knuth im Interview über sein Leben und seine Arbeit mit dem Schwerpunkt auf "The Art of Computer Programming". Zitat: To me it's the fact that thousands and thousands of people are working together. At the end of each year you can ask yourself what the greatest breakthrough discovery of the year was and you can't come up with anything really, but after five years the whole field has changed. And the reason is, it's all incremental.

[via: tjr]

Kristian Köhntopp, 'IVW jetzt "datenschutzkonform" (Updated)', 10-Aug-2011, Die wunderbare Welt von Isotopp

Zitat: Das Zählsystem der IVW beruht nur am Rande auf IP-Adressen: Es gibt eine ganze Reihe von Benutzern, die auf das Web durch Proxies zugreifen, und die IVW will nun gerade solche Benutzer trennen können, die dieselbe IP-Adresse haben, aber mehr als eine Person repräsentieren.

Jörg Thoma, "SIM-Karten: Die Blackbox im Mobiltelefon", 11-Aug-2011, Golem.de

Zitat: SIM-Karten können mehr als nur Benutzer authentifizieren. Mit dem SIM Application Toolkit kann die SIM-Karte auch Standortinformationen einholen oder Benutzerinformationen verändern - ohne dass der Nutzer davon etwas bemerkt.

Jakob Steinschaden, "SMS: Der Anfang vom Ende einer Ära", 26-Jul-2011, futurezone.at

Zitat: "Neue Handy-Apps schicken sich an, die 160-Zeichen-Begrenzung der SMS zu sprengen und ein neues Zeitalter der digitalen Kurznachricht einzuläuten. Damit könnte den Mobilfunkern ihre "Cashcow", die jährlich für Milliardenumsätze sorgt, abhanden kommen."

Dieter Petereit, "Deutsche Blogger rebellieren gegen Klarnamenzwang in Googles sozialem Netzwerk", 18-Jul-2011, t3n News

Zitat: Die Frage ist: Darf Google vorschreiben, den realen Namen zu benutzen? Und wenn ja: Wann und für wen ist das ein Problem?

Jillan York, "Gute Gründe für Pseudonyme", 03-Aug-2011, Big Berlin Bullshit Blog

Zitat: Es gibt tausende von Gründen, warum jemand einen anderen Namen benutzen möchte, als seinen Geburtsnamen. Manche Leute haben Sorge, dass ihr Leben oder ihre Existenzgrundlage bedroht werden oder dass ihnen politisch oder ökonomisch Nachteile entstehen. Andere wollen Diskriminierung vermeiden oder einfach einen Namen nehmen, der leichter zu merken oder buchstabieren ist.

[via: Rivva]

Sascha Lobo, "S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine: Netz-Angst ist Kult", 10-Aug-2011, SPIEGEL ONLINE

Zitat: Hinter dem technisch undurchführbaren Verbot der Anonymität im Netz steckt oft der legitime Wunsch, Terrorismus zu bekämpfen oder Stalking und Mobbing zu erschweren. Dabei ist längst bekannt, dass erzwungene Klarnamen insbesondere Mobbing nicht verhindern und Stalking sogar noch deutlich vereinfachen. Aber ein Verbot fühlt sich gut an für Leute, deren Verständnis von Gesellschaft aus möglichst überschaubaren Inseln im Meer des Unerlaubten besteht. Und so fuchteln vor allem konservative Politiker mit geschnitzten Holzkellen herum und wollen das Flugzeug Internet zur Landung bewegen.

[via: Rivva]

Félice Gritti, "Folgen eines User-Kommentars auf taz.de: Gegoogelt und abgestempelt", 29-Jul-2011, taz.de

Plötzlich wurden Nils bei Bewerbungsgesprächen seltsame Fragen gestellt - zu Juden und seinem Frauenbild. Der Deutsch-Iraner hatte auf taz.de kommentiert.

[via: Rivva]

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