Aufgefallen: Ägypten, Jemen, Jordanien, Libyen, Syrien
Links zu den Protesten in der Arabischen Welt.
Proteste in der Arabischen Welt
- Gamad Abdalgawad Soltan, 'Arabische Welt: "Wie Europa im 19. Jahrhundert -- nur schneller"', 12-Jul-2011, FAZ.NET
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Im Interview spricht Gamad Abdalgawad Soltan, Direktor der Denkfabrik des Ahram-Zentrums für politische und strategische Studien in Kairo, über die Zukunft der arabischen Welt und die Rolle, die der Westen dabei innehat.
- Mustafa Alani, "Proteste in Arabien: Der späte Frühling der Islamisten", 21-Jul-2011, ZEIT ONLINE
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Sie haben den Beginn der arabischen Revolution komplett verschlafen. Inzwischen aber stehen die Islamisten an der Spitze der revolutionären Bewegungen. Ein Gastbeitrag von Mustafa Alani
Ägypten
- "Ägypten: Hunderte Verletzte nach Protesten in Kairo", 24-Jul-2011, ZEIT ONLINE
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Gegner und Befürworter der ägyptischen Militärregierung haben sich in Kairo Straßenschlachten geliefert. Das Militär löste den Protest mit Tränengas auf.
- "Ägyptens Militärrat erlässt neues Wahlgesetz", 21-Jul-2011, NZZ Online
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Der in Ägypten regierende Militärrat hat ein neues Wahlgesetz erlassen. Damit ist der Weg zu den ersten freien Parlamentswahlen nach dem Sturz von Präsident Husni Mubarak im Februar frei. Die 504 Abgeordneten der neuen Volksvertretung sollen je zur Hälfte über Parteilisten und in Wahlkreisen gewählt werden.
- Karin Schädler, "Ägypten: Aufgerieben zwischen Militär und revolutionärer Jugend", 20-Jul-2011, ZEIT ONLINE
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Ägyptens Ministerpräsident Scharaf ist erschöpft, kürzlich brach er zusammen. Das mag auch daran liegen, dass seine Aufgabe eine unlösbare ist.
- Tomasz Kurianowicz, "Fernsehvorschau: Eine Nacht in Kairo: Zwischen Bangen und Hoffen", 05-Jul-2011, FAZ.NET
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Rafi Pitts, der Filmemacher aus Iran, hat seinen ägyptischen Kollegen Marwan Hamed durch das nächtliche Kairo begleitet. Sie treffen auf Menschen zwischen Zuversicht und Angst, und entdecken eine von Veränderung beseelte Stadt.
- Stephan Seidlmayer, Hubert Filser, 'Ägypten: Revolution und Archäologie -- "Die Räuber konnten seelenruhig vorgehen"', 20-Jul-2011, sueddeutsche.de
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Raubgräber haben die Unruhen in Ägypten ausgenutzt, um antike Stätten zu plündern. Bislang war unklar, wie groß der Schaden ist. Der Ägyptologe Stephan Seidlmayer über die Folgen des Arabischen Frühlings auf die Grabungen in Nordafrika.
Jemen
- Rainer Hermann, "Berlin vermittelt im Jemen: Salih offenbar zu Rücktritt bereit", 20-Jul-2011, FAZ.NET
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Nach F.A.Z.-Informationen hat die Bundesregierung an Jemens Präsident Salih appelliert, auf die Initiative des Golfkooperationsrates einzugehen, die einen Rücktritt Salihs vorsieht. Salih ist dazu offenbar bereit. Widerstand gibt es in dessen Familie.
- Martin Gehlen, "Jemen: Al-Qaida ist auf dem Weg zur Regionalmacht", 19-Jul-2011, ZEIT ONLINE
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Im Jemen profitieren Islamisten enorm vom Chaos. Erstmals in ihrer Geschichte ist al-Qaida dabei, ein ganzes Gebiet unter ihre Kontrolle zu bringen.
- "Familienreise in den Jemen: Rückkehr nach Sokotra", 25-Jul-2011, SPIEGEL ONLINE
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Im Jemen herrscht Ausnahmezustand. Staatschef Salih könnte schon bald zurücktreten, die Menschen hoffen auf einen Neuanfang. Eine ähnliche Zäsur gab es schon einmal in den siebziger Jahren. Damals half der Großvater von Marc Röhlig beim Aufbau des Landes - Jahrzehnte später kehrte er zurück.
Jordanien
- "Jordanier werfen USA Einmischung vor", 22-Jul-2011, NZZ Online
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In Jordanien haben rund 300 Personen gegen eine amerikanische Einmischung in die Politik der gesamten Region demonstriert. Ausserdem wird der Rücktritt von Ministerpräsident Bachit gefordert.
Libyen
- Ulrich Ladurner, "Krieg in Libyen: Schluss mit den Bomben", 21-Jul-2011, ZEIT ONLINE
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Die Libyer sind sicher vor Gadhafi -- jetzt muss die Nato verhandeln.
- Michaela Wiegel, "Frankreich und der Libyen-Krieg: Verhandeln, um zu sparen", 18-Jul-2011, FAZ.NET
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Der Nato-Einsatz gegen Libyen kostet Frankreich etwa eine Million Euro am Tag. So unnachgiebig Präsident Sarkozy nach außen auftritt, so sehr ist seiner Regierung an einer Vermittlung gelegen. Einige sind bereit, sich mit einem Verbleib Gaddafis abzufinden.
- Benjamin Bidder, "Libysche Visite in Moskau: Kreml sucht Ausweg aus dem Gaddafi-Dilemma", 20-Jul-2011, SPIEGEL ONLINE
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Russland kritisiert den Westen als Kriegstreiber, profiliert sich in der Libyenkrise aber dennoch als Vermittler. Moskau will Gaddafi zum Rückzug ins Exil zu bewegen - am besten in ein Land Afrikas. Der Oberst weigert sich standhaft.
- "Libysche Rebellen wollen Ghadhafi vor Gericht sehen", 23-Jul-2011, NZZ Online
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Nach dem Willen der libyschen Rebellen soll sich Machthaber Muammar al-Ghadhafi vor einem internationalen Kriegsverbrechertribunal verantworten müssen.
- Rainer Hermann, "Libyen: Ein Kampf an vielen Fronten", 13-Jul-2011, FAZ.NET
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In Benghasi steht die Führung der libyschen Regimegegner vor gewaltigen Aufgaben. Sie muss den Kampf gegen Gaddafi gewinnen, den Alltag regeln und Institutionen für ein neues Libyen schaffen. Die Menschen nehmen vieles für die errungene Freiheit in Kauf.
- Rainer Hermann, "Libyen: Die Rebellen brauchen Geld", 13-Jul-2011, FAZ.NET
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Im Juni hatte die Übergangsregierung erstmals nicht mehr genügend Mittel, um Gehälter auszuzahlen. Auch die Ölprodukte werden knapp, und die Grundnahrungsmittel reichen im befreiten Libyen nur noch für drei Monate.
- "Libyen: Bundesregierung gewährt Rebellen einen Millionen-Kredit", 24-Jul-2011, ZEIT ONLINE
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Der libysche Übergangsrat in Bengasi erhält von der Bundesregierung 100 Millionen Euro. Das Darlehen soll für zivile und humanitäre Zwecke genutzt werden.
- "Krieg in Libyen: Rebellen greifen Gaddafis Spitzenleute an", 22-Jul-2011, SPIEGEL ONLINE
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Diktator Gaddafi gibt Durchhalteparolen aus - doch er gerät immer stärker unter Druck: Die libyschen Rebellen sind nach eigenen Angaben jetzt bis in die Hauptstadt Tripolis vorgedrungen. Dort soll ihnen ein Schlag gegen hohe Regime-Funktionäre gelungen sein.
- "Krieg in Libyen: Nato bombardiert Gaddafis Kommandozentrale", 24-Jul-2011, SPIEGEL ONLINE
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Schwere Angriffe in Tripolis: Die Nato hat erneut den zentralen Militärkomplex von Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi attackiert. Die Bundesregierung unterstützt den Übergangsrat der Rebellen mit bis zu hundert Millionen Euro.
- Christoph Ehrhardt, "Awacs-Einsatz in Libyen: Zerstörung aus dem idealen Winkel", 12-Jul-2011, FAZ.NET
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Aus einem über dem Mittelmeer kreisenden Awacs-Flugzeug koordiniert die Nato ihre Angriffe auf Libyen. Wer mitfliegt, erkennt gut, wie sich die Front in Richtung Westen verschoben hat. Und hört von den Piloten, dass Gaddafi zunehmend Zivilisten bewaffnet.
Syrien
- "Syrien: Menschenrechtler prangern brutale Razzien an", 19-Jul-2011, SPIEGEL ONLINE
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In Syrien haben Sicherheitskräfte offenbar mindestens 13 Menschen getötet. Menschenrechtlern zufolge gab es Razzien in der Stadt Homs, Hubschrauber hätten über Wohnvierteln gekreist, Maschinengewehre seien zu hören gewesen.
- "Massenproteste in Syrien nach Freitagsgebeten", 22-Jul-2011, NZZ Online
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In Syrien haben wieder hunderttausende Menschen gegen das Regime von Präsident Bashar al-Asad demonstriert. Nach dem Freitagsgebet gab es in mehreren Städten erneut zahlreiche Kundgebungen.
- Markus Bickel, "Aufstand gegen Assad: Hoffen auf die Fastenzeit", 22-Jul-2011, FAZ.NET
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Vor drei Monaten tauchte er unter, fast täglich wechselt er die Unterkunft: Walid al Bunni ist eine der Führungsfiguren der syrischen Opposition. Aus dem Untergrund heraus koordiniert der Arzt den Aufstand gegen Assads Unterdrückungssystem.
- "Ausreise-Verbot in Syrien: Botschafter dürfen Damaskus nicht verlassen", 20-Jul-2011, SPIEGEL ONLINE
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Die anti-westliche Stimmung in Syrien wächst: Jetzt hat die Regierung die Reisefreiheit von Diplomaten aus den USA und Frankreich massiv eingeschränkt - sie dürfen die Hauptstadt Damaskus nicht ohne Genehmigung verlassen. Menschenrechtler befürchten eine Folterwelle in Gefängnissen.
- Daniel Brössler, "Deutschland und die UN-Resolution zu Syrien -- Elf Tage für ein Signal an Assad", 21-Jul-2011, sueddeutsche.de
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Alle Bemühungen, die internationale Gemeinschaft zur einer Verurteilung der Gewalt in Syrien zu bewegen, laufen bisher ins Leere. Russland und China bleiben bei ihrem Veto. Viel Zeit bleibt nicht, nur noch bis Ende Juli führt Deutschland den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Weil eine echte UN-Resolution immer unwahrscheinlicher wird, suchen Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Westerwelle jetzt nach einer kleineren Lösung.
- "Arabischer Frühling: Syrien erlaubt Gründung von Parteien", 25-Jul-2011, ZEIT ONLINE
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Das Regime von Präsident Assad hat bisher mit Gewalt auf die Aufstände im Land reagiert. Ein neues Gesetz soll das Volk nun besänftigen: Es erlaubt Parteigründungen.
