Aufgefallen: Ägypten, Bahrain, Iran, Jemen, Libyen, Oman, Saudi-Arabien,Tunesien
Links zu den Protesten in der Arabischen Welt.
Proteste in der Arabischen Welt
- Christoph von Marschall, "Protestbewegungen: Der Westen lässt Arabien im Stich", 16-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die Machthaber Libyens, Bahrains und Saudi-Arabiens haben rasch verstanden: Der Westen kann den Freiheitsbewegungen nicht mehr helfen. Ein Kommentar
- Herfried Münkler, "Ereignisse, die sich nicht mehr vergessen lassen", 09-Mar-2011, NZZ Online
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In welche Zukunft weisen die arabischen Aufstände, in Richtung «1989» oder in Richtung «1789»?
- Michael Thumann, "Arabischer Umbruch: Endlich herrenlos", 08-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Über Jahrhunderte waren die Araber unterworfen -- vom Osmanischen Reich, von Kolonialmächten, von den eigenen Führern. Jetzt schaffen sie sich eine neue Ordnung -- aber welche?
- Andrian Kreye, "Islamwissenschaftler zur arabischen Revolte -- Der Westen tappt im Dunkeln -- al-Qaida auch", 04-Mar-2011, sueddeutsche.de
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"Wir hatten nicht mit einer bürgerlichen, westlich orientierten Jugend gerechnet": Islamwissenschaftler Haykel über die arabische Jugendrevolte und die Marginalisierung des Islamismus.
- Gilles de Kerchove, "Terrorismus: Demokratie gegen al-Qaida", 11-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Am Freitag wurde in vielen Ländern der Terroropfer gedacht -- wie an jedem 11. März. Dieses Jahr aber macht der Wandel in Nordafrika Hoffnung. Ein Gastbeitrag
- Christoph Plate, "Stimme der Revolution", 06-Mar-2011, NZZ Online
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Der TV-Sender al-Jazira in Katar hilft mit, Diktatoren zu stürzen
- Bartholomäus Grill, "Schwarzafrika: Der Funke der Revolution", 10-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Proteste, Selbstverbrennungen, Festnahmen: Lösen die Volksaufstände in Arabien eine Kettenreaktion in Schwarzafrika aus? So mancher Diktator hat Angst davor.
- Yassin Musharbash, "Angst vor Aufständen: Herrscher entdecken die Demokratie", 12-Mar-2011, SPIEGEL ONLINE
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Es sind Reformversprechen, um die Massenproteste einzudämmen: Arabische Herrscher wie Marokkos Monarch und Jemens Präsident versuchen, mit politischen Zugeständnissen die Wutwelle der Oppositionellen abzufangen. Können sie ihre Macht so retten?
- "Proteste in der arabischen Welt reissen nicht ab", 06-Mar-2011, NZZ Online
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Der Widerstand gegen autoritäre Machthaber in der arabischen Welt hält an. In Bahrain und in Jemen protestierten am Wochenende erneut Zehntausende. Nur wenige Personen wagten sich dagegen bislang in Saudiarabien auf die Strasse.
- "Unruhen: Irans Polizei feuert mit Tränengas auf Demonstranten", 08-Mar-2011, SPIEGEL ONLINE
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In Teheran sind Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Protestler vorgegangen. Ein Mann starb bei einer Gefängnisrevolte im Jemen. Muslime und Christen lieferten sich in Kairo Auseinandersetzungen. Auch in Kuwait und Oman kam es zu Demonstrationen.
- "Zehntausende fordern Rücktritt von Jemens Präsident Saleh", 11-Mar-2011, NZZ Online
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In mehreren arabischen Ländern haben nach dem Freitagsgebet wieder Tausende von Menschen für mehr Demokratie und bessere Regierungen demonstriert. In Jemen gingen zehntausende Regierungsgegner auf die Strasse und forderten den Rücktritt von Präsident Saleh.
- "Proteste: Tausende demonstrieren in arabischen Golfstaaten", 11-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Hubschrauber in Riad, Tränengas in Kuwait-Stadt, Rücktrittsforderungen in Sanaa: In mehreren Golfstaaten hat es nach den Freitagsgebeten wieder Protest gegeben.
- "Mehrere Tote bei Unruhen in Bahrain", 16-Mar-2011, NZZ Online
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Die Regierung von Bahrain antwortet mit Gewalt auf die wochenlangen Proteste im arabischen Inselstaat. Die Sicherheitskräfte räumten am Mittwoch mit Tränengas und gepanzerten Fahrzeugen den Perlenplatz in der Hauptstadt Manama, dem Zentrum der Demonstrationen.
Ägypten
- Julia Gerlach, "Umbruch: Ägyptens Revolution ist noch nicht vorbei", 08-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Scheinbar Normalität in den Straßen, dann wieder bange Fragen: Schlagen die alten Kräfte zurück? Ägypten versucht mit der Vergangenheit aufzuräumen.
- Annabel Wahba, "Ägypten: Meine Familie und die Revolution", 13-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Sie sind Ägypter, sie feiern ihr Land und fürchten trotzdem, was nun kommt. Ein Besuch bei Verwandten in Kairo
- "Ägypten löst Staatssicherheits-Behörde auf", 15-Mar-2011, NZZ Online
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Das ägyptische Innenministerium hat die umstrittene Behörde für Staatssicherheit aufgelöst und damit eine wichtige Forderung der Opposition erfüllt. Der berüchtigte Apparat hatte durch Mubaraks Notfallverordnungen quasi freie Hand gegen Dissidenten und Oppositionelle
- "Vier Polizeichefs in Ägypten festgenommen", 11-Mar-2011, NZZ Online
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Die Staatsanwaltschaft in Kairo hat erstmals hochrangige Ex-Polizeichefs festgenommen, weil sie für den Tod von unbewaffneten Demonstranten verantwortlich sein sollen.
- "Ägyptisches Militär löst Kopten-Protest mit Gewalt auf", 14-Mar-2011, NZZ Online
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Das ägyptische Militär hat in der Nacht einen Protest koptischer Christen vor dem Sitz des Staatsfernsehens mit Gewalt aufgelöst. Die Soldaten trieben die Demonstranten mit Schlagstöcken und Elektroschockern auseinander, berichteten ägyptische Medien.
- "Tödliche Kämpfe zwischen Christen und Muslimen in Ägypten", 09-Mar-2011, NZZ Online
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Aus Wut über die Zerstörung einer Kirche in Kairo durch Muslime haben sich mehrere tausend Christen zu Demonstrationen versammelt. Bei den anschliessenden Zusammenstössen mit Muslimen sind mindestens 13 Menschen getötet worden.
- Rainer Hermann, "Ägypten: Mubarak-Anhänger provozieren neue Gewalt", 10-Mar-2011, FAZ.NET
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Anhänger des gestürzten Staatspräsidenten Mubarak verursachen immer mehr gewaltsame Auseinandersetzungen. Auch die Unruhen zwischen Kopten und Muslimen wurden von ihnen provoziert. Unterdessen forderten Aktivisten die Sicherung von Geheimdienst-Akten.
Bahrain
- "Unruhen: Bahrain ruft Kriegsrecht aus", 15-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die Gewalt in Bahrain eskaliert. Die Opposition sieht sich durch die Soldaten aus den arabischen Nachbarländern provoziert. Das Königshaus verhängte den Ausnahmezustand.
- "Unruhen: Golfstaaten leihen Bahrains Herrscher Soldaten", 14-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die Nachbarländer von Bahrain haben Soldaten geschickt. Sie sollen das Königshaus gegen die Aufständischen unterstützen. Die sprechen von einer "Kriegserklärung".
- "Nachbarländer eilen Bahrains König zu Hilfe", 14-Mar-2011, NZZ Online
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Die arabischen Golfstaaten schicken Soldaten nach Bahrain. Sie sollen dem sunnitischen Königshaus beistehen. Die USA warnten, die Staaten in der Region müssten «Zurückhaltung üben und die Rechte der Menschen in Bahrain respektieren».
- "Schiiten in Bahrain fordern Abschiebung von Sunniten", 09-Mar-2011, NZZ Online
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In Bahrain spitzt sich der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten zu: Bei einer Demonstration wurde die Abschiebung sunnitische Einwohner gefordert. In der vergangenen Woche kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Religionsgemeinschaften.
Iran
- Christiane Hoffmann, "Iran: Die Brücke wird demontiert", 08-Mar-2011, FAZ.NET
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Der ehemalige Präsident Haschemi Rafsandschani verliert den Vorsitz des Expertenrats und wird durch einen konservativen Hardliner ersetzt. Somit schließen sich die Reihen fester um Präsident Ahmadinedschad. Es ist ein Zeichen an die Opposition.
Jemen
- "Einkesselung der Regierungsgegner in Jemen", 14-Mar-2011, NZZ Online
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In der südlich von Jemens Hauptstadt Sanaa gelegenen Stadt Taiz waren laut Berichten der Agentur Reuters Schüsse zu hören. Ob bei den heftigen Schusswechseln Menschen starben, ist noch unklar.
- "Mit scharfer Munition gegen Demonstranten", 12-Mar-2011, NZZ Online
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In mehreren Städten Jemens ist die Polizei am Samstag gegen Tausende von Demonstranten vorgegangen. Dabei wurde nebst Tränengas auch scharfe Munition eingesetzt. Bei den Einsätzen starben sechs Demonstrierende. Einige von ihnen wurden durch Schüsse in den Kopf tödlich getroffen.
- "Jemen: Viele Verletzte bei Protesten in Sanaa", 09-Mar-2011, FAZ.NET
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In Sanaa haben Sicherheitskräfte eine regierungskritische Demonstration mit Gewalt aufgelöst. Mindestens 80 Oppositionelle wurden von der Polizei verletzt, als sich Stammesangehörige dem Protest vor der Universität anschließen wollten.
- "Tödliche Schüsse auf Demonstranten in Jemen", 04-Mar-2011, NZZ Online
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In Jemen haben die tagelangen Proteste gegen die Regierung Saleh Opfer gefordert: Soldaten haben bei einer Demonstration nach dem Freitagsgebet nach Angaben von Augenzeugen vier Menschen erschossen und sieben verletzt. Präsident Saleh lehnt einen sofortigen Rücktritt ab.
Libyen
- Martin Gehlen, "Libyen: Das freundliche Gesicht der Aufständischen", 10-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Schon als Gadhafis Justizminister protestierte er gegen Willkür. Jetzt ist Mustafa Abdel Jalil der Chef der Rebellen und fordert ein Eingreifen des Westens.
- "Kämpfe in Libyen: Aus dem Westen nur Appelle", 16-Mar-2011, SPIEGEL ONLINE
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Gaddafis Truppen rücken vor, der Westen hält mit Appellen dagegen. Der Uno-Generalsekretär fordert ein Ende der Kämpfe, Sarkozy streitet für eine Flugverbotszone, die keinem mehr hilft, die USA sorgen sich um vier Reporter. Der Weltsicherheitsrat will am Donnerstag über eine Resolution abstimmen.
- Tomas Avenarius, "Aufruhr in Libyen - Gaddafis zynisches Kalkül", 03-Mar-2011, sueddeutsche.de
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Er hat den Osten Libyens an die Rebellen verloren, doch Gaddafi ist jetzt in einer stärkeren Position als zu Beginn des Aufstands: Der Diktator setzt auf die Schwächen seiner Gegner und die Vergesslichkeit des öl-abhängigen Westens.
- "Aufstand: Gadhafi will Rebellen in 48 Stunden besiegt haben", 16-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die Truppen Gadhafis sind auf dem Vormarsch und wollen in spätestens zwei Tagen wieder das gesamte Land kontrollieren. Aus Bengasi flüchten die Menschen Richtung Ägypten.
- "Flugverbot über Libyen bei den G8 vom Tisch", 15-Mar-2011, NZZ Online
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Muammar Ghadhafi gewinnt immer die Oberhand über den Aufstand in seinem Land und gibt sich entsprechend siegessicher. Unterdessen stocken die Bemühungen für ein internationales Vorgehen gegen seine Luftschläge. Hier folgen die Ereignisse vom Dienstag, laufend aktualisiert:
- Martin Gehlen, "Libyen: Gadhafis Truppen rücken vor", 15-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die Aufständischen im Osten Libyens geraten militärisch immer stärker unter Druck. Die diplomatischen Bemühungen um eine Flugverbotszone stocken.
- "Nato schickt mehr Kriegsschiffe vor Libyens Küste", 10-Mar-2011, NZZ Online
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Vor der Küste Libyens kreuzen bald zahlreiche Kriegsschiffe. Die Nato-Schiffe sollen das Waffenembargo gegen Libyen notfalls auch mit Gewalt durchsetzen. Zunächst geht es aber um eine bessere Beobachtung des Geschehens.
- "Gadhafi unter Druck: EU einigt sich auf verschärfte Sanktionen gegen Libyen", 10-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die EU-Außenminister haben Sanktionen gegen libysche Banken und ein Reiseverbot beschlossen. Frankreichs Präsident Sarkozy fordert gezielte Luftschläge.
- Michael König, "Libyen: Flugverbotszone -- Schutzschild mit Schwächen", 10-Mar-2011, sueddeutsche.de
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Gaddafi lässt Kampfjets auf libysche Zivilisten feuern - die Auswirkungen sind verheerend. Die Rebellen fordern eine Flugverbotszone, der Westen zögert. Warum? Und was sind die Alternativen? Wichtige Fragen und Antworten im Überblick.
- Hauke Friederichs, "Libyen: Wer Flugverbotszone sagt, muss auch Krieg sagen", 08-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Politiker, auch deutsche, fordern eine Flugverbotszone über Libyen. Doch die wenigsten sind sich bewusst, welche weitreichenden Folgen das hätte.
- Thomas Gutschker, "Flugverbotszone in Libyen: Wunschvorstellung von der leichten Militärmission", 11-Mar-2011, FAZ.NET
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Heute kommen die Staats- und Regierungschefs der EU zusammen, um über die Krise in Libyen zu sprechen. Manche Europapolitiker wünschen sich ein "Flugverbot light". Aber die Vergangenheit zeigt, dass eine solche Maßnahme mit Kämpfen einhergeht.
- "Libyen-Konflikt: Arabische Liga fordert Flugverbotszone", 12-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die Außenminister der Arabischen Liga haben sich für ein Flugverbot in Libyen ausgesprochen. Nun soll der UN-Sicherheitsrat entscheiden.
- "Arabische Liga", Mar-2011, Wikipedia
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Die Arabische Liga [...] ist eine Internationale Organisation arabischer Staaten und wurde am 22. März 1945 in Kairo gegründet, wo sie auch ihren Sitz hat. Sie besteht aus 22 Mitgliedern: 21 Nationalstaaten in Afrika und Asien sowie den Palästinensischen Autonomiegebieten, welche international nicht anerkannt sind und inoffiziell durch die PLO vertreten werden.
- Nikolas Busse, "Kommentar: Siege entscheiden sich am Boden -- Der Kommentar", 10-Mar-2011, FAZ.NET
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Eine Flugverbotszone über Libyen wäre eine militärische Intervention, die den Westen ohne Wenn und Aber in den Konflikt hineinziehen würde. Bei einem Eingreifen bleiben aber zwei Dinge entscheidend: unsere Sicherheit und unser Wohlstand.
- Yassin Musharbash, "Eingreifen in Libyen: Der Westen droht den richtigen Moment zu verpassen", 11-Mar-2011, SPIEGEL ONLINE
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Die EU ringt um die richtige Libyen-Strategie, Kanzlerin Merkel verlangt Gaddafis Rückzug. Doch der Despot gewinnt im Bürgerkrieg langsam die Oberhand. Die Planspiele der internationalen Gemeinschaft für ein Eingreifen könnten von der Realität überholt werden - mit problematischen Folgen.
Oman
- "Sultan von Oman kündigt Reformen an", 13-Mar-2011, NZZ Online
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Nach wochenlangen Protesten im Sultanat Oman hat Sultan Kaboos bin Said politische Reformen angekündigt. Zwei bereits bestehende Beratergremien sollen Gesetzgebungskompetenzen erhalten, wie es in einer Mitteilung des Königshauses am Sonntag hiess. Eines der Gremium wird gewählt, die Mitglieder des zweiten Gremiums werden vom Sultan ernannt.
Saudi-Arabien
- Martin Gehlen, 'Proteste: "Ohne Reformen wird Saudi-Arabien nicht friedlich bleiben"', 10-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Die Menschen in Saudi-Arabien brauchen mehr Freiheiten, sagt Reformer Mohammed al-Zulfa im Interview. Für Freitag ist ein "Tag des Zorns" angekündigt.
Tunesien
- Christian Denso, "Flüchtlinge: Nur das eine Leben", 11-Mar-2011, ZEIT ONLINE
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Tausende Tunesier fliehen über das Mittelmeer, es ist eine gewagte Investition in ihre Zukunft. Aber Europa will sie nicht.
- 'Aufbauhilfe für Tunesien: "Die Tunesier setzen auf uns"', 12-Mar-2011, FAZ.NET
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Zusätzlich zu den EU-Hilfen hat Deutschland bilateral knapp 4 Millionen Euro für Tunesien zur Verfügung gestellt. Die Tunesier würden sich auch über deutsche Investoren und Unternehmen freuen, meint der Beauftragte für Humanitäre Hilfe Markus Löning im Gespräch mit der F.A.Z.
