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Montag, 29. März 2004

Aseem R. Deshpande, "Linux Kernel 2.6: the Future of Embedded Computing, Part I"

Via OSNews, Aseem R. Deshpande hat auf linuxjournal.com mit "Linux Style: Linux Kernel 2.6: the Future of Embedded Computing, Part I" einen Artikel zum Linux Kernel 2.6 im Bezug auf Embedded-Systeme veröffentlicht.

Der Embedded-Markt stellt besondere Anforderungen an ein OS, so muss die Software möglichst schnell reagieren und mit wenigen Ressourcen auskommen können. Der Linux Kernel 2.6 enthält Verbesserung für Linux auf Embedded-Hardware, die Aseem R. Deshpande im obigen Artikel beschreibt.

Kernel Preemption

Systemaufrufe können nun unterbrochen werden, so dass der User-Prozess mit seiner Aufgabe fortfahren kann, bevor der Systemaufruf beendet ist.

Virtual Memory abschaltbar

Der 2.6-Kernel kann ohne Virtual Memory-Unterstützung compiliert werden. Dies vermeidet durch Swapping verursachte Zeitverzögerungen.

Effizienterer Scheduler

Der Scheduler zum Umschalten von einem Prozess auf den nächsten wurde für Linux 2.6 neu geschrieben und ist nun effizienter.

Fast User-Space Mutexes (Futex)

Der geordnete Zugriff auf gemeinsam genutzte Ressourcen wie Shared-Memory wurde mit den Futex beschleunigt, in dem dabei versucht wird Systemaufrufe zu vermeiden. Zusätzlich können Prioritäten gesetzt werden, um Programme mit einer höheren Priorität Vorrang vor anderen geben zu können.

Verbessertes Thread-Modell (NPTL)

Der Kernel unterstützt nun die Native Posix Threading Library (NPTL). Und ist damit deutlich schneller geworden. Tests der NPTL-Autoren ergaben, dass Linux nun innerhalb von ca. 2 Sekunden 100 000 Threads gleichzeitig starten und wieder stoppen kann. Das alte Thread-Modell hat hierfür 15 Minuten benötigt.

Leichter anpassbar

Durch die Einführung des Subarchitecture-Konzepts lässt sich Linux leichter an spezielle Custom-Hardware anpassen.

CPU-Unterstützung

Der 2.6-Kernel unterstützt eine Reihe von CPUs ohne MMU wie Dragonball und ColdFire von Motorola sowie Hitachi H8/300 und NEC v850.

ALSA, Video4Linux

Für Multimedia ist für Audio ALSA enthalten und Video4Linux wurde verbessert

Ausführlich beschrieben ist dies alles im obigen Artikel.

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